Microprozessor/ Mikrocomputer

Von der Dampfmaschine zum Mikrochip, so der Untertitel der vom ZDF und SWF gemeinsam produzierten Sendung (ausgestrahlt wurde die Sendung im Programm des SWR 3). Der Moderator ist ein alter Bekannter aus dem Telekolleg.

Nach dieser Sendung aus dem Jahr 1984 habe ich lange gesucht! Schritt für Schritt wird gezeigt, wie Computer funktionieren. Die monotone Stimme des Moderators stört dabei überhaupt nicht, sondern wirkt auf mich extrem beruhigend und unterstreicht die klare Struktur und die sehr gute didaktische Aufarbeitung des Lerninhaltes. Ein muss für interessierte.

Bis Folge 5 wird über Computer und deren Einsatzgebiete im allgemeinen berichtet. Eine Zeitreise in die erste Hälfte der 1980er Jahre. Wer seine nostalgische Stimmung befeuern möchte, bitte sehr! Ab Folge 6 wird Schritt für Schritt erklährt, wie ein Computer funktioniert.

Übersicht

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Turbo Basic

In der Zeitschrift Happy Computer wurde in den 1980er Jahren Turbo Basic veröffentlicht. Ergänzt um den dazu passenden Compiler, etwas später, im Zusammenhang mit dem ersten Sonderheft der Happy Computer zu den Atari- 8Bit Rechnern. Den Source Code habe ich auf GitHub gefunden und hier verlinkt.

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Captain Crunch 1978

Ein seltenes Interview mit dem bekannten Phone Phreak/ Hacker aus den späten 1970er Jahren. Ergänzend dazu habe ich einen aktueller Vortrag, gehalten im Rahmen des Vintage Computer Festivals Berlin, 2015, hier verlinkt.

Vintage Computer Festival 2015

Dieser Beitrag wurde ursprünglich vom Chaos Computer Club unter media.ccc.de veröffentlicht.

Vintage Computer Festival 2015


Im Land der Abenteuer….

…oder, im Englischen Original: A Shortcut Through Adventureland. Nach dem Buch habe ich lange gesucht. Es enthält eine Sammlung von Lösungen für eine Reihe der in den 1980er Jahren populären Graphic Adventures. Ausdrücklich wird im Vorwort erwähnt, das reine Textabenteuer, wie etwa die der Firma Infocom, nicht berücksichtigt werden. Man müsse ja schließlich irgendwo eine Grenze ziehen….

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Wordstar

Eine der ganz frühen Textverarbeitungsprogramme. Der Macher – Rob Barnaby – berichtet während eines Besuches im DigiBarn Computer Museum über das Programm und das Computersystem auf dem es ursprünglich entwickelt wurde. Wobei, eigentlich war es ja für ein bestimmtes Betriebssystem bestimmt, namentlich CP/M. Letzteres diente dazu um Anwenderprogramme unabhängig von der Hardware zu machen.

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Atari Basic Source Book, die Zweite

Das Titelgebende Buch habe ich früher schon einmal hier beschrieben. Man kann den Artikel unter [1] aufrufen. Unter dem Link den ich jetzt gefunden habe gibt es eine PDF- Fassung des Buches zum Herunterladen.

The Atari Basic Source Book, mit Source Code. Internet Archive. (PDF Variante).

[1] The Atari Basic Source Book. Hier im Blog, zum nachlesen.


Spiele Entwicklung in Atari Basic

Die Inspiration für diesen Artikel ist ein Video auf YouTube, in dem die Brüder Eric und Robert Anschutz die von ihnen in Atari Basic geschriebene Programme chronologisch vorstellen. Das Herausragende an diesem Video ist das hier – zumindest meines Wissens – das Kreative Werk zweier Hobby Programmierer von den Anfängen bis zu den letzten Projekten von den Machern selbst im Detail, lückenlos vorgestellt wird. Davon kann man sich in dem hier verlinkten Video selbst überzeugen.

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Hacker

Spontaner YouTube- Fund heute morgen. Remember the Past!

Als Zeitzeuge kann ich ich noch gut an solche Nachrichten erinnern. Irgendwie hatte ich schon als Jugendlicher das Gefühl, dass die „Hacker“ alles richtig machen (nicht alle, später habe ich erfahren dass man da differenziert). Ich war und bin der Meinung das es wichtig ist Schwächen in Systemen aufzudecken damit die ausgemerzt werden können. Seinerzeit beschränkte sich da mein Blick noch auf Computersysteme. Ich dachte einfach, kein Computersystem kann perfekt sein und wenn man Fehler findet, umso besser für alle. Der Begriff des „Hackens“ war für ich fest mit dem technisch versierten „Computer- Freak“ verbunden der nächtelang an seinen Rechner saß und lernte das Ding bis in seine letzte Nische zu beherrschen. Spätestens nach dem lesen der ersten Hackerbibel des Chaos Computer Clubs war mir aber klar, Hacken bezieht sich universell auf den Versuch Fehler in jeder Art von System zu finden und entweder zu beseitigen oder für seine eigenen Zwecke auszunutzen. Klar, zwischen beseitigen und Ausnutzen steht für jeden eine mehr oder weniger starke moralische Grenze. Das Beseitigen von Schwächen und Fehlern steht für mich eigentlich im Vordergrund. Das Ausnutzen von Fehlern in Systeme halte ich dann für berechtigt, wenn es Anderen nicht schadet und juristisch unbedenklich bleibt. Zum Beispiel wäre das in etwa der Versuch durch freundliches und emphatisches Verhalten, einem mir nicht freundlich gesonnen Finanzbeamten zu beweisen, dass meine Steuererklärung so passt. Soziales Hacken. Nun, das kann das für beide Seiten seine Vorteile haben. Ich bekomme mein Recht, mein Gegenüber fühlt sich gut behandelt und ich habe seine Nerven geschont.

Traurig finde ich es aber, dass sich viele in der Hackerbibel gemachte Vorhersagen bewahrheitet haben.

Eine Sache habe ich mir gut gemerkt. Da ging es um die zunehmende Kontrollwut des Staates verbunden mit der Abgabe von Verantwortung. Die Vorhersage war, dass das – etwa die Privatisierung der Post und der Bahn – dazu führt, dass der Staat seine Ressourcen nicht mehr dazu nutzt die Grundversorgung der Bevölkerung zum Vorteil aller zu steuern, sondern die freigewordenen Resourcen dazu einsetzt den Bürger durch Kontrollen weiter zu drangsalieren.

Mindestens für meine Generation ist diese Vorhersage heute leider bittere Realität. Sicher nicht für allem, so mancher hat sich damit arrangiert, fett und zufrieden wie man sagt, geradezu eingelullt sich durch beständigen Konsum……. Allerdings bestätigen mir die diversen Diskurse die ich mit Freunden und Menschen mit denen ich täglich zu tun habe, dass meine Feststellung eben auch auf einen mehr oder weniger großen Teil der hier lebenden zutrifft.

Letztendlich muss ich konstatieren, dass die Arbeit des Chaos Computer Clubs dem sprichwörtlichen Kampf gegen Windmühlen gleicht. Sie ist wichtig, ohne Frage. Auch andere sind aktiv. Aber, ich fürchte das System ist bereits zu stark……….


Ed Fries

Antic, the Atari 8- bit Podcast, lange nicht gehört, Lange Zugfahrt, logische Folge: Nachholbedarf gestillt. Das Interview Nummer 409, mit Ed Fries war interessant. Es ging vor allem um seine Zeit als Programmierer für Romox – ein Software Publisher der frühen 1980er Jahre – und natürlich um die von ihm entwickelten Spiele.

Den Link zum Podcast und dem Wikipedia Eintrag über Ed Fries habe ich hier im Artikel hinterlassen.

Schon früher habe ich einen kleinen Artikel zu Ed geschrieben. Darin ging es vor allem um sein Spiel Sea Chase über das im Podcast ebenfalls gesprochen wird. Das schöne am aktuellen Interview ist, dass Ed den Source Code für seine Spiele zur Verfügung gestellt hat. Viel Spaß beim reinhören.

Zum Interview, Antic the Atari 8- bit Podcast

Die Links:

Wikipedia Eintrag zu Ed Fries

Ed Fries/ Sea Chase hier im Blog

Die veröffentlichten Quell- Codes:

Sea Chase
Nach Ed’s eigenen Worten, im Vergleich zu seinen übrigen Spielen, technisch das vollendeste.

Nitro
Unveröffentlicht, work in progress.

Princess and Frog
Frosch und Prinzessin, ganz klar, es geht um….. Frogger!

Ant Eater
Leicht zu verwechseln mit einem „ähnlichen“ Spiel eines anderen Herausgebers. Die Version von Ed Fries war mir bislang nicht bekannt.

Chess
Unveröffentlichtes Schach Programm


Zork I, C- Source

Der aus dem Original in die Programmiersprache C übersetzte Source Code des Klassikers wurde bei Git- Hub veröffentlicht.

Dungeon (Zork I) Source Code auf Git- Hub.

Das Original, Zork I

Viel Spass.